Konfektioniertes Unterbauholz

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Update (Juni 2019): Über eine Baufirma haben wir bereits eine stattliche Menge an Bohlen (Dicke 4/5 cm) akquirieren können. Wir sägen schonmal los. Vielen Dank! 🙂

Zum Projekt

Ein aktuell laufendes Projekt: Ein standardisiertes, schnell transportierbares und flexibles Sortiment an Unterbauholz. Bauholz ist eines der flexibelsten Materialien für den Einsatz, das von uns vor allem zum Abstützen von Trümmern und beschädigten Gebäuden eingesetzt wird oder zum Stabilisieren von verunfallten Fahrzeugen. Aber auch das Eingleisen von Schienenfahrzeugen ist gewissermaßen eine Materialschlacht.

Im Einsatzfall würden wir aktuell entsprechende Mengen Bauholz kurzfristig aus zentralem THW-Lagerbestand oder örtlichen Holzhandlungen zusammenziehen, vor Ort auf den konkreten Einsatz zuschneiden und verbauen. Dieses Vorgehen hat allerdings zwei Nachteile: Einerseits dauert es durch Transport und Zuschnitt länger. Gleichzeitig können wir es nicht gescheit trainieren, da das relativ teure Holz für Einsatzzwecke vorgehalten wird. Was uns fehlt, ist ein auf Standardmaße vorgeschnittener Vorrat an Unterbauholz.

Obwohl die Ausstattung mit konfektioniertem, standardisierten Unterbauholz ohne Zweifel sinnvoll ist, gehört sie leider nicht zur Grundausstattung im THW. Das heißt, wir als Ortsverband müssen dieses aus eigenen Mitteln stemmen und suchen daher Unternehmen, die uns dabei unterstützen. Es gibt an der THW-Bundesschule in Hoya bereits ein bewährtes Modell, an dem wir uns gern orientieren.

Dazu suchen wir:

  • Drei bis fünf Stapelpaletten (Beispiel siehe Anhang) zur Lagerung und schnellen Verlastung des Holzes.
  • Konstruktionsvollholz in verschiedenen Querschnitten, die wir auf Stücke à 1.000mm zuschneiden können. Da die Belastung des Holzes quer zur Fasserrichtung erfolgt, ist leicht verdrehtes oder längs gerissenes Holz unproblematisch. Zu den gewünschten Querschnitten siehe Anhang.
  • Eine robuste Tischkreissäge zum Zuschnitt des Holzes.

Unser Vorbild

Unser Vorbild von der THW-Bundesschule in Hoya: Das Holz ist, sortiert nach Querschnitten, auf verschiedenen Stapelpaletten verlastet. Zur schnellen Identifizierung sind die unterschiedlichen Querschnitte an den Stirnseiten farbig markiert.

Die Hölzer sind einheitlich 1.000mm lang und 200mm breit – unterscheiden sich lediglich in der Dicke. Unser Vorbild-Modell enthält Hölzer von 40mm bis 200mm Dicke (in Schritten von 20mm) – insgesamt also neun verschiedene Querschnitt. Für unsere Zwecke sind weniger Querschnitte ausreichend.

Aufgleisen eines Güterwagens im Rahmen der Ausbildung in der THW-Bundesschule in Hoya (Niedersachsen). Gut zu erkennen sind die unterschiedlichen Querschnitte, die durch die Farben an der Stirnseite gekennzeichnet sind.

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